Rund-
wege

Erholung und Naturerlebnisse in alle Richtungen

Wir leben in einem einzigartigen Naturparadies. Auf den Rundwegen möchten wir Besuchern über Infotafeln die Natur und ihre Bewohner näherbringen. Außerdem bieten sie viel Wissenswertes über unsere Wasserkraftwerke.

Rheinfelder Rheinufer-Rundweg: Pionierleistungen gestern und heute

Auf sechs Kilometern bietet der grenzüberschreitende Rheinfelder Rheinufer-Rundweg mit dem Natur-Energie-Weg und dem Ausstellungspavillon „Kraftwerk 1898“ ein modernes Kraftwerk mit einzigartiger Flusslandschaft, eine Zeitreise in die Geschichte und viel Natur. Rund 100 Minuten dauert der Rundweg von der alten Rheinbrücke bis zum neuen Wasserkraftwerk und auf der anderen Rheinseite zurück. Der neue Natur-Energie-Weg mit dem öffentlich zugänglichen Übergang am neuen Kraftwerk lässt Spaziergänger die artenreiche Natur auf beiden Rheinseiten erleben. 
Auf dem idyllischen Weg mit vielen Infotafeln zu Flora, Fauna, Geschichte und zum Kraftwerk laden Ruhebänke und Aussichtsplattformen zum Verweilen ein. Der Uferweg gibt den Blick frei über die gesamte Flusslandschaft mit dem naturnahen Aufstiegs- und Laichgewässer sowie dem Gwild bis zum neuen Wasserkraftwerk. 
Eine Station auf dem Weg ist der Ausstellungspavillon „Kraftwerk 1898“. Hier wird die Geschichte der Rheinfelder Wasserkraft gewürdigt, die Antriebsmotor für die industrielle Entwicklung der Region war. Tagsüber können Besucher die interaktive Ausstellung mit Originalexponaten des vergangenen Jahrhunderts selbst erkunden. Herzstück ist die Maschine 10, die dienstälteste Maschinengruppe Rheinfeldens.

 

 

 

 

Naturlehrpfad Augst-Wyhlen: Beste Aussichten auf gefiederte Freunde

Eine der abwechslungsreichsten Landschaften am Hochrhein wartet darauf entdeckt zu werden: 
Der Info-Rundweg „Lebendige Flusslandschaften Augst-Wyhlen“ führt in rund zwei Stunden durch zwei Naturschutzgebiete. Auf deutscher Seite erstreckt er sich rund um das Naturschutzgebiet Altrhein Wyhlen, auf Schweizer Seite zur Ergolzmündung und in einer Runde wieder zurück zu den Kraftwerken. 
Entlang des Wegs informieren elf Thementafeln über den Flussraum Hochrhein sowie die Tiere und Pflanzen, die dort leben. Den Rundweg gestaltete Energiedienst zusammen mit dem Naturschutzbund des Landkreises Lörrach und dem Natur- und Vogelschutzverein Kaiseraugst. 

 

 

 

 

 

 

Paradies für Vögel

Der Altrhein Wyhlen wirkt wie ein See, der rundum mit Wald umgeben ist. Dabei ist das Naturschutzgebiet mit der Insel Gewerth ein Biotop aus Menschenhand. Die Insel entstand beim Kraftwerksbau in den Jahren von 1908 bis 1912 als Leitdamm und trennt das Altrheinbecken vom Fluss. 
Es entwickelte sich ein Biotop, das heute auf 26 Hektar zahlreichen Tier- und Pflanzenarten Lebensraum bietet. Vor allem Vögel fühlen sich wohl: Rund 180 Vogelarten leben hier.
Darunter sind auch seltene Arten wie Seeadler, Kraniche, Waldwasserläufer und Rotschenkel. Viele Zugvögel legen auf dem Weg von Nord nach Süd oder umgekehrt hier eine Pause ein. Im Winter machen über 1.000 Gäste Station im Altrhein. Damit jeder die einzigartige Vogelwelt beobachten kann, errichtete Energiedienst gemeinsam mit dem Naturschutzbund und Schülern aus Wyhlen einen Vogelbeobachtungsstand. Eine Vogelgalerie hilft beim Bestimmen der Arten.

Laufenburger Rheinrundweg: grenzenlose Wanderlust

Seit 2014 können Spaziergänger und Wanderer erstmals den Übergang über das Stauwehr am Wasserkraftwerk Laufenburg passieren. Anlass war der 100-jährige Betrieb des Wasserkraftwerks, den Energiedienst mit diesem völkerverbindenden Geschenk an die deutschen und Schweizer Mitbürger würdigt. Der neue Übergang wird Teil des grenzüberschreitenden Rheinrundwegs sein, der künftig entlang des Rheins durch die Gemeinden Laufenburg (Schweiz und Baden) und Murg führt.
Direkt am Ufer werden die Wanderer die Natur und wunderbare Aussicht genießen können. Das Stauwehr ist saisonal tagsüber geöffnet. Nachts ist es aus Sicherheits-gründen geschlossen. Der Übergang ist für Wanderer und Spaziergänger geeignet. Radfahrer müssen ihre Fahrräder schieben, da Treppen überwunden werden müssen.